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Das Projekt "Unternehmensübergreifende Mobilitätscluster im Landkreis Verden und Metropolregion Nordwest" wird gefördert aus dem Förderfonds der Länder Bremen und Niedersachsen für die Metropolregion Nordwest.
 
 
 
 

Übergabe des Förderbescheides der Metropolregion Nordwest an die kleVer gGmbH

 

In Verden öffnen Stadt, Landkreis und verschiedene Unternehmen künftig ihre Fuhrparks und stellen ihre Elektrofahrzeuge auch Bürgerinnen und Bürgern sowie anderen Akteurinnen und Akteuren leihweise zur Verfügung. Dadurch sollen vorhandene E-Fahrzeuge häufiger genutzt und im Landkreis mehr Mobilität mit weniger Autos ermöglicht werden. Das Projekt der Klimaschutz- und Energieagentur des Landkreises Verden (kleVer gGmbH) wird mit rund 191.000 Euro aus dem Förderfonds der Metropolregion Nordwest gefördert.

 

Verden: E-Auto fĂĽr alle

Carsharing startet im Herbst

Pressemitteilung vom 10.07.2021

Verden – Fix ins Auto steigen, das einem nicht gehört, und dann klimafreundlich Freunde oder Familie besuchen in ganz Norddeutschland. E-Carsharing. Die Stadt Verden will das Vermieten von Elektroautos schon im Oktober starten. Geplant sind bis zu acht Fahrzeuge. Auch deren Standorte stehen weitgehend fest. Der Finanzausschuss gab schon mal einstimmig grünes Licht für eine Anschubfinanzierung für zunächst vier Stromer in Höhe von 53 000 Euro.

Ein Okay auch des Stadtrates gilt als sicher. Damit kann sich die Stadtverwaltung auf die Suche eines regional tätigen Vermieters von E-Autos begeben, der den laufenden Betrieb der Fahrzeugvermietung sicherstellt.

Einer der kommenden Standorte wird der Vorlage zufolge an der Großen Straße vor der Commerzbank liegen. Weitere Abstellplätze, etwa an der Oberen Straße oder der Ostertorstraße, würden zurzeit geprüft. Auch die Mainstraße im Wohngebiet Maulhoop/Flüsseviertel gilt als aussichtsreicher Anlaufpunkt. Unklar allerdings noch, wann die ersten Fahrzeuge zur Verfügung stehen. „Wir leiden ein wenig unter den langen Lieferzeiten für E-Autos und Ladeinfrastruktur“, sagt auf Nachfrage Corbinian Schöfinius von der kreisweiten Klimaagentur Klever, „wir hoffen auf einen ersten Fahrzeugeinsatz noch in diesem Herbst.“ Das Gesamtvolumen des Projektes beziffert Bürgermeister Lutz Brockmann auf mehr als 200 000 Euro.

Gleichzeitig soll das Netz der Ladestationen wachsen. Die Stadtwerke wollen pro Abstellplatz je zwei Ladepunkte installieren, sodass immer auch mindestens ein privates E-Auto versorgt werden kann. Insgesamt seien zwölf Ladesäulen mit 24 Ladeplätzen vorgesehen. Kostenpunkt in den nächsten drei Jahren: 108 000 Euro. Auch der städtische Versorger wird nicht auf der Gesamtinvestition sitzenbleiben. Die Stadtverwaltung hat bereits einen Förderantrag von 65 Prozent im Rahmen des Bundesprogrammes „Ladeinfrastruktur vor Ort gestellt“.

In der Politik erntet das Paket Beifall. „Die Maßnahme ist sehr zu begrüßen“, befindet Lars Brennecke (CDU). „Eine sehr gute Entwicklung. Es ist wichtig, jetzt die Beihilfe zur Verfügung zu stellen“, sagt Rasmus Grobe (Grüne). Auch die nachdenkliche Frage Jens Richters (CDU), was denn passiere, würde das Carsharing nicht von der Bevölkerung angenommen, dann nämlich sind die 53000 Euro futsch, diese Frage vermochte die Begeisterung nicht abzukühlen. Keine Gegenstimme, keine Enthaltung.

Stark an Tempo gewann das E-Carsharing in Verden wie berichtet durch einen gemeinsam gewonnenen Wettbewerb Klevers und des Verdener Allerbus. Zusammen hatten sie unter dem sperrigen, aber erfolgreichen Titel „UMoV – Unternehmensübergreifende Mobilitätscluster in Verden und in der Metropolregion Nordwest“ die Juroren der Metropolregion Nordwest überzeugt und eine Fördersumme von bemerkenswerten 190 000 Euro an die Allermündung geholt.Ziel und Bedingung des Projektes waren die stärkere Auslastung vorhandener Fahrzeuge sowie die langfristige Minimierung der Fahrzeuganzahl im Stadtgebiet und damit eine effektive und zukunftsfähige Gestaltung der Mobilität.

Tatsächlich ist ein Grundstock für das kommende E-Carsharing schon geschaffen. Die Stadtverwaltung, selbst schon im Besitz eines E-Golfes, will das neue Angebot für Dienstfahrten buchen und nutzen. Das Kalkül: der Fuhrpark der Stadt werde damit indirekt um weitere E-Autos erweitert und der Anteil an E-Mobilität für die Stadtverwaltung erhöht.Ursprünglich geht das Carsharing auf Anträge der Verdener Grünen aus den Jahren 2016 und 2019 zurück. Skurril die Vorgänge um die Frage, ob mit dem künftigen Projekt der Grünen-Antrag abschließend behandelt sei. CDU-Vertreter Detlef Peterson stimmte mit Ja. Der Rest des Ausschusses enthielt sich. Ergebnis also: Einstimmigkeit.

Quelle: https://www.kreiszeitung.de/lokales/verden/verden-ort47274/carsharing-in-verden-90852738.html

 

Fahrzeuge statt Parkzeuge – AllerBus und kleVer gewinnen Ideenwettbewerb
„Mobilität der Zukunft“ und bekommen Fördergelder für neue E-Mobilitätsangebote
 
Pressemitteilung vom 26.03.2021
 
Die Mobilitätswende ist mehr als eine „Motorenwende“ hin zu E-Mobilität und Wasserstoff. Eine Mobilitätswende bedeutet eine bessere und effektivere Nutzung aller Fahrzeuge und eine lückenlose Verknüpfung aller Mobilitätsangebote. Durch den Gewinn des Ideenwettbewerbes der Metropolregion Nordwest fließen nun 190.000€ in den Landkreis, um den Fuhrpark von Kommunen und Unternehmen zu elektrifizieren und gleich in Form eines eCarsharingangebotes neu aufzustellen. Konkret bedeutet dies, dass einige der Dienstwagen den Mitarbeiter*innen und Bürger*innen zur privaten Nutzung zur Verfügung stehen. Abgewickelt wird dies über eine digitale Plattform auf der auch die Verwaltungsmitarbeiter ihre Dienstfahrten buchen. Insgesamt weniger Autos für mehr Menschen lautet das Credo. „Dieses Projekt hat innovativen Modellcharakter mit überregionaler Leuchtkraft.“ erklärt kleVer Projektingenieur Corbinian Schöfinius. „Die Metropolregion hat uns deshalb auch damit beauftragt, andere Regionen im Nordwesten Niedersachsens dabei zu unterstützen, sich unser Best-Practice Beispiel zu eigen zu machen.“ Für diesen Übertragungseffekt wird das kleVer-Projekt wissenschaftlich begleitet.
 
Verkehr verursacht ca. ein Drittel des gesamten Endenergieverbrauchs. Ohne eine echte Mobilitätswende können die Klimaschutzziele nicht erreicht werden. Die Emobilität oder auch Wasserstoff werden oft als Zukunftsszenarien in der Mobilität dargestellt. Für beides wird grüner Strom gebraucht. Der Ausbau Erneuerbarer Energien ist aber ins Stocken geraten. Wesentliche Veränderungen im Mobilitätsbereich passieren aber ohnehin unabhängig von der Antriebsart.
 
Die Digitalisierung des Verkehrs und der Mobilität ermöglicht neue Mobilitätsangebote. Car- und Bikesharingangebote wachsen im ländlichen Raum und können mit dem ÖPNV verknüpft werden. Anstelle von starren Linien können Bus nach Bedarf per App angefordert werden. Das Bild, wie Mobilität in Zukunft in Kleinstädten und im ländlichen Raum aussehen kann ist vielfältig und wird alle unabhängiger von einem eigenen PKW machen. „Nachdem wir gestartet haben E-Busse in unsere Flotte zu integrieren, freut es mich, dass wir gemeinsam mit der kleVer das E-Carsharing anbieten können“, sagt VVG-Geschäftsführer Henning Rohde. „Das ist ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Mobilitätswende bei uns im Landkreis.“
 
Hintergrund:
 
Um nicht von der Zukunft überrollt zu werden hat die kleVer und AllerBus das Projekt „UMoV – Unternehmensübergreifende Mobilitätscluster in Verden und in der Metropolregion Nordwest“ ins Leben gerufen. Aufbauend auf vorhandenen Fuhrparks, bereits vorhandenen Nutzer*innen und erweitert um weitere E-Fahrzeuge werden erste Sharingmodelle umgesetzt. Die Fuhrparks der beteiligten Kommunen und Unternehmen sollen geöffnet werden und stärker ausgelastet werden. Das führt auch zu einer Kostensenkung für alle Beteiligten und alle Nutzer*innen.
 
Am 10. März hat die Metropolregion Nordwest die Förderzusage gegeben. Der Fördermittelbescheid liegt noch nicht vor, aber die ersten konkreten Planungen für das Projekt laufen in Kürze an. Das Projekt hat insgesamt ein Volumen von ca. 500.000€.
 
Kontakt:
kleVer – Klimaschutz- und Energieagentur Landkreis Verden gGmbh
Artillerie Str. 6a, 27283 Verden (Aller), Tel: 04231 6775-227
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