Fahrzeuge statt Parkzeuge – AllerBus und kleVer gewinnen Ideenwettbewerb
„Mobilität der Zukunft“ und bekommen Fördergelder für neue E-Mobilitätsangebote
 
Pressemitteilung vom 26.03.2021
 
Die Mobilitätswende ist mehr als eine „Motorenwende“ hin zu E-Mobilität und Wasserstoff. Eine Mobilitätswende bedeutet eine bessere und effektivere Nutzung aller Fahrzeuge und eine lückenlose Verknüpfung aller Mobilitätsangebote. Durch den Gewinn des Ideenwettbewerbes der Metropolregion Nordwest fließen nun 190.000€ in den Landkreis, um den Fuhrpark von Kommunen und Unternehmen zu elektrifizieren und gleich in Form eines eCarsharingangebotes neu aufzustellen. Konkret bedeutet dies, dass einige der Dienstwagen den Mitarbeiter*innen und Bürger*innen zur privaten Nutzung zur Verfügung stehen. Abgewickelt wird dies über eine digitale Plattform auf der auch die Verwaltungsmitarbeiter ihre Dienstfahrten buchen. Insgesamt weniger Autos für mehr Menschen lautet das Credo. „Dieses Projekt hat innovativen Modellcharakter mit überregionaler Leuchtkraft.“ erklärt kleVer Projektingenieur Corbinian Schöfinius. „Die Metropolregion hat uns deshalb auch damit beauftragt, andere Regionen im Nordwesten Niedersachsens dabei zu unterstützen, sich unser Best-Practice Beispiel zu eigen zu machen.“ Für diesen Übertragungseffekt wird das kleVer-Projekt wissenschaftlich begleitet.
 
Verkehr verursacht ca. ein Drittel des gesamten Endenergieverbrauchs. Ohne eine echte Mobilitätswende können die Klimaschutzziele nicht erreicht werden. Die Emobilität oder auch Wasserstoff werden oft als Zukunftsszenarien in der Mobilität dargestellt. Für beides wird grüner Strom gebraucht. Der Ausbau Erneuerbarer Energien ist aber ins Stocken geraten. Wesentliche Veränderungen im Mobilitätsbereich passieren aber ohnehin unabhängig von der Antriebsart.
 
Die Digitalisierung des Verkehrs und der Mobilität ermöglicht neue Mobilitätsangebote. Car- und Bikesharingangebote wachsen im ländlichen Raum und können mit dem ÖPNV verknüpft werden. Anstelle von starren Linien können Bus nach Bedarf per App angefordert werden. Das Bild, wie Mobilität in Zukunft in Kleinstädten und im ländlichen Raum aussehen kann ist vielfältig und wird alle unabhängiger von einem eigenen PKW machen. „Nachdem wir gestartet haben E-Busse in unsere Flotte zu integrieren, freut es mich, dass wir gemeinsam mit der kleVer das E-Carsharing anbieten können“, sagt VVG-Geschäftsführer Henning Rohde. „Das ist ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Mobilitätswende bei uns im Landkreis.“
 
Hintergrund:
 
Um nicht von der Zukunft überrollt zu werden hat die kleVer und allerbus das Projekt „UMoV – Unternehmensübergreifende Mobilitätscluster in Verden und in der Metropolregion Nordwest“ ins Leben gerufen. Aufbauend auf vorhandenen Fuhrparks, bereits vorhandenen Nutzer*innen und erweitert um weitere E-Fahrzeuge werden erste Sharingmodelle umgesetzt. Die Fuhrparks der beteiligten Kommunen und Unternehmen sollen geöffnet werden und stärker ausgelastet werden. Das führt auch zu einer Kostensenkung für alle Beteiligten und alle Nutzer*innen.
 
Am 10. März hat die Metropolregion Nordwest die Förderzusage gegeben. Der Fördermittelbescheid liegt noch nicht vor, aber die ersten konkreten Planungen für das Projekt laufen in Kürze an. Das Projekt hat insgesamt ein Volumen von ca. 500.000€.
 
Kontakt:
kleVer – Klimaschutz- und Energieagentur Landkreis Verden gGmbh
Artillerie Str. 6a, 27283 Verden (Aller), Tel: 04231 6775-227
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Quelle: Verdener-Aller-Zeitung: https://www.kreiszeitung.de/lokales/verden/verden-ort47274/metropolregion-nord-west-bremen-oldenburg-niedersachsen-app-vvg-verdener-verkehrsgesellschaft-verden-klever-e-mobilitaet-90250735.html

 
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