AllerBus öffnet die TĂŒr 1

Veröffentlicht am 14.05.2020
 
Liebe FahrgÀste,
wir werden ab dem kommenden Montag, 18. Mai wieder mit dem Fahrscheinverkauf beim Fahrpersonal beginnen. In Folge der Corona-Pandemie mussten vor mehr als 8 Wochen zum Schutze des Fahrpersonals strenge Schutzzonen im Linienbus eingerichtet werden. Diese werden nun schrittweise aufgehoben, ohne aber den Schutz des Fahrpersonals dadurch zu vernachlĂ€ssigen. „Es werden nach wie vor unsere strengen Hygieneregelungen fortgefĂŒhrt, die vor Ansteckungsgefahren am Arbeitsplatz schĂŒtzen. Aber in den letzten Wochen sind auch die Erkenntnisse und Ideen zur Aufrechterhaltung dieser Schutzmaßnahmen gewachsen“, so GeschĂ€ftsfĂŒhrer Henning Rohde. Was das genau bedeutet, beschreibt Moritz Bruckhoff, technischer Betriebsleiter und Prokurist, an einer eigens entwickelten Trennvorrichtung am Fahrerarbeitsplatz. „Wir haben nicht nur arbeitsmedizinische Schutzmaßnahmen zu beachten, sondern auch die technischen Sicherheitsvoraussetzungen zu erfĂŒllen“, so Bruckhoff. Die Lösung ist eine flexible Trennvorrichtung, die den Linienbusfahrer vor eine Tröpfcheninfektion ab sofort schĂŒtzt. Diese Trennvorrichtung erfĂŒllt alle Kriterien, die beim Einbau in Fahrzeugen erlaubt sind. „Es hat ein wenig gedauert und andere Ideen wurden wieder ĂŒber den Haufen geworfen. Nun sind wir startklar, um die Schutzzone des Fahrerarbeitsplatzes zu verĂ€ndern und damit die TĂŒr 1 zu öffnen sowie die Möglichkeit des Fahrscheinverkaufs direkt beim Fahrpersonal wieder zu ermöglichen“, ist Bruckhoff von der Eigenlösung ĂŒberzeugt. „Das ist dem Fleiß und den Ideen der betriebseigenen Werkstatt geschuldet“, ergĂ€nzt Rohde mit Stolz auf die eigene Belegschaft.
 
Trotzdem will man an dem Erreichten festhalten und nicht ĂŒberhastet ausschließlich den Einstieg in den Linienbus, wie sonst ĂŒblich, ĂŒber den vorderen Einstieg zulassen. Hinweisschilder an den TĂŒren weisen den Weg fĂŒr die FahrgĂ€ste. Wer einen gĂŒltigen Fahrausweis besitzt, darf weiterhin ĂŒber die hintere TĂŒr einsteigen. Kunden ohne Fahrausweis bzw. Fahrausweise zur Entwertung nutzen die vordere EinstiegstĂŒr. So wird nebenbei der Einstieg auch zu Stoßzeiten entzerrt. Ab kommender Woche werden weitere SchuljahrgĂ€nge zum PrĂ€senzunterricht unterwegs sein und selbstverstĂ€ndlich den Linienbus nutzen. Mit den neuen ab Montag geltenden Regelungen werden lange Schlangen an den Haltestellen vermieden. Ein GedrĂ€ngel beim Ein- und Aussteigen gibt es dann nicht.
 
AllerBus reagiert mit der Wiederaufnahme des Fahrscheinverkaufs auf die schrittweisen Lockerungen in der fortdauernden Corona-Zeit. Trotzdem bleiben die weiteren Vertriebswege im Vorverkauf sowie digitalem Fahrscheinerwerb wie das Handyticket natĂŒrlich bestehen. „Gleichzeitig wollen und mĂŒssen wir einer Dunkelziffer an Schwarzfahrern entgegentreten“, so Rohde. Nicht alle FahrgĂ€ste waren so ehrlich und haben sich einen Fahrschein gekauft, trotzdem aber die öffentlichen Verkehrsmittel genutzt. Aus diesem Grund werden die Kontrollmaßnahmen verschĂ€rft und im Fall der FĂ€lle tun 60 € sehr weh.  Es sind kleine, aber richtige Schritte hin zu einer gewissen NormalitĂ€t. „Das Vertrauen in den ÖPNV darf nicht verloren gehen“, blickt Rohde mit Sorge in die Zukunft. Die Linienbusse sind nicht wie in sonst gewohnten Zeiten gefĂŒllt, weil viele SchĂŒler nur stufen- und jahrgangsweise die Schule besuchen. Es besteht also kein Grund, den ÖPNV zu meiden. Ganz im Gegenteil, es ist jetzt der richtige Zeitpunkt fĂŒr so manchen Gelegenheitsnutzer oder Unerfahrenen, den öffentlichen Nahverkehr intensiver kennenzulernen.
 
NatĂŒrlich besteht weiterhin die Mund-Nasen-Schutzpflicht im Linienbus, wie in vielen anderen Bereichen auch. Das Fahrpersonal ist davon ausgenommen und setzt diese zum Schutz der FahrgĂ€ste nur auf, wenn zum Beispiel die Fahrzeugrampe zwecks Ein- und Ausstieg heruntergelassen wird. Sollte dann doch mal ein Linienbus ohne Trennvorrichtung, aus welchen GrĂŒnden auch immer, im Einsatz sein, ist das Fahrpersonal angewiesen, die Fahrerschutzzone aufrechtzuerhalten und die TĂŒr 1 geschlossen zu halten. In diesen AusnahmefĂ€llen bittet das AllerBus Team schon jetzt um VerstĂ€ndnis. Die Gesundheit der Mitarbeiter steht schließlich immer noch an oberster Stelle.
 
FĂŒr weitere Fragen bezĂŒglich Ticketerwerb, VerbindungsauskĂŒnfte und vieles mehr der Vorverkaufsstelle steht das Team von AllerBus  unter der Rufnummer 04231 9227-12 / -13 oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschĂŒtzt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zur VerfĂŒgung.
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