Neue Maskenregelung im ÖPNV

 Pressemiteilung vom 04.10.2022 

In allen Bussen, Straßenbahnen und ZĂŒgen des VBN-Landes gilt weiterhin:

Maskenpflicht in Niedersachsen:

  • Medizinische Maskenpflicht fĂŒr Kinder, Jugendliche und Erwachsene ab 6 Jahren (FFP2, Standards KN95 oder N95, OP-Masken oder gleichwertige Masken). Info hier.

Sonstiges:

  • Bundesland Bremen und Niedersachsen: Keine Maskenplicht fĂŒr Kleinkinder bis einschließlich 5 Jahre.
  • Bundesland Bremen und Niedersachsen: Keine Maskenpflicht an Haltestellen und Bahnhöfen.
  • Bundesland Bremen und Niedersachsen: Keine Maskenpflicht fĂŒr Personen mit einer Ă€rztlich bescheinigten gesundheitlichen BeeintrĂ€chtigung, einer Behinderung sowie fĂŒr Gehörlose, Schwerhörige und deren Begleitpersonen.
  • Bußgeld: Im Bundesland Bremen wird ein Verstoß gegen die Maskenpflicht mit 50 Euro, in Niedersachsen mit mindestens 100 Euro geahndet.

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3G-Regeln im ÖPNV ausgesetztWir sind StĂ€rker

 Pressemiteilung vom 22.03.2022, aktualisiert am 28.04.2022

3G im VBN-Land:

  • Niedersachsen: Mit GĂŒltigkeit ab Sonnabend, 19. MĂ€rz, ist die 3G-Regel im ÖPNV ausgesetzt.
  • Bundesland Bremen: Mit GĂŒltigkeit ab Dienstag, 22. MĂ€rz, ist die 3G-Regel im ÖPNV ausgesetzt.

Maskenpflicht in Niedersachsen:

  • FFP2-Maskenpflicht (FFP2, Standards KN95/N95 oder gleichwertiges Schutzniveau) fĂŒr Personen ab 14 Jahren in sĂ€mtlichen Bussen, ZĂŒgen und Straßenbahnen des ÖPNV sowie "vollstĂ€ndig geschlossenen RĂ€umen" wie Bahnhöfen oder Vorverkaufsstellen.
  • "Alltagsmaske" fĂŒr Kinder und Jugendliche von 6 bis 13 Jahren. Infos siehe hier.

Sonstiges:

  • Bundesland Bremen und Niedersachsen: Keine Maskenpflicht in offenen Haltestellenbereichen.
  • Bundesland Bremen und Niedersachsen: Keine Maskenplicht fĂŒr Kleinkinder bis einschließlich 5 Jahre.
  • Bundesland Bremen und Niedersachsen: Keine Maskenpflicht fĂŒr Personen mit einer Ă€rztlich bescheinigten gesundheitlichen BeeintrĂ€chtigung, einer Behinderung sowie fĂŒr Gehörlose, Schwerhörige und deren Begleitpersonen.
  • Bußgeld: Im Bundesland Bremen wird ein Verstoß gegen die Maskenpflicht mit 50 Euro, in Niedersachsen mit mindestens 100 Euro geahndet.
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Der ÖPNV als wichtiger Faktor - auch wĂ€hrend der Coronazeit

 
Es gibt viele gute GrĂŒnde, auch wĂ€hrend der Zeiten von Corona die öffentlichen Verkehrsmittel aufzusuchen. Nicht nur die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen, sondern auch der stĂ€ndige Luftaustausch durch Klimaanlagen und das stĂ€ndige Öffnen der TĂŒr(en) sowie weitere wichtige Faktoren tragen dazu bei, dass der ÖPNV kein Corona-Hotspot ist, wie es viele Menschen befĂŒrchten.
 
Inzwischen konnte der öffentliche Personenverkehr schon viele Menschen zurĂŒckgewinnen. In der zweiten Phase der Kampagne #BesserWeiter sollen FahrgĂ€ste, die in den letzten Monaten das Fahren im öffentlichen Personenverkehr vermieden oder mit Bedenken und Ängsten genutzt haben, sensibilisiert werden. Dies geschieht in den nĂ€chsten Wochen unter dem Motto "Ich bin Wiedereinsteiger!".
 
Alles zur Kamapgne #BesserWeiter sowie viele weitere nĂŒtzliche Informationen zum Thema Corona im ÖPNV finden Sie hier. 
 
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VDV-Umfrage bestÀtigt geringes Ansteckungsrisiko in Bus und Bahn

Pressemitteilung vom 02.11.2020

Laut einer aktuellen Umfrage des Branchenverbands VDV gibt es unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im ÖPNV nur eine sehr geringe Zahl an Corona-Infektionen. Dem Verband liegen inzwischen RĂŒckmeldungen von 94 Nahverkehrsunternehmen aus ganz Deutschland vor. Bei den dort fast 80.000 BeschĂ€ftigten gibt es seit Beginn der Pandemie insgesamt 233 bestĂ€tigte Corona-Infektionen. Das entspricht einer Quote von 0,29 %, der bundesweite Wert in der Gesamtbevölkerung liegt mit 0,54 % (Stand: 27.10.) fast doppelt so hoch. „Dieses Ergebnis untermauert sehr eindeutig das, was diverse nationale und internationale wissenschaftliche Untersuchungen und unabhĂ€ngige Experten bereits festgestellt haben: Der ÖPNV ist kein Corona-Hotspot, die Ansteckungsgefahr im öffentlichen Nahverkehr ist Ă€ußerst gering. Es zeigt zudem, dass die im ÖPNV ergriffenen Maßnahmen wie Maskenpflicht, regelmĂ€ĂŸiges und umfangreiches LĂŒften der Fahrzeuge und intensivere Reinigung erfolgreich zur EindĂ€mmung des Coronavirus beitragen“, so VDV-PrĂ€sident Ingo Wortmann.

Unter den 94 Unternehmen, die sich bislang an der Umfrage des VDV beteiligt haben, sind sowohl zahlreiche Groß- und MittelstĂ€dte aus BallungsrĂ€umen als auch kleinere Unternehmen aus eher lĂ€ndlichen Gebieten in ganz Deutschland. Die Ergebnisse sind daher reprĂ€sentativ und aussagekrĂ€ftig fĂŒr die gesamte Branche. Der Verband hat dabei nicht nur nach der Gesamtzahl der Infektionen in den Unternehmen gefragt, sondern auch aufgeschlĂŒsselt nach den verschiedenen Berufsgruppen. Dabei stehen besonders die BeschĂ€ftigten im Fokus, die im Rahmen ihrer TĂ€tigkeit direkten Kundenkontakt haben. Dazu zĂ€hlen FahrausweisprĂŒfer*innen, Service- und Sicherheitspersonal mit Kundenkontakt und Fahrpersonal, insbesondere Busfahrer*innen.

Bislang ein Corona-Fall bei Kontrolleuren und Sicherheitspersonal
„In diesen Berufsgruppen vermutet man aufgrund des tĂ€glich mehrstĂŒndigen Aufenthalts in den Fahrzeugen und durch den Kontakt mit FahrgĂ€sten natĂŒrlich erhöhte Infektionsrisiken, aber das konnte durch die Umfrage nicht bestĂ€tigt werden. Im Gegenteil: Bei den Kontrolleuren und beim Sicherheitspersonal haben wir bislang einen gemeldeten Corona-Fall. Beim Servicepersonal mit Kundenkontakt, also zum Beispiel in den Kundencentern, liegt die Quote der Infizierten bei 1,05 %“, so Wortmann. Beim Fahrpersonal, der mit Abstand grĂ¶ĂŸten Berufsgruppe, liegt die Quote insgesamt ĂŒber alle Fahrberufe bei 0,39 %.  Bei den Busfahrer*innen, die im Gegensatz zu Straßen- und U-Bahn-Fahrer*innen bzw. ZugfĂŒhrer*innen nicht komplett abgetrennt vom Fahrgastinnenraum sitzen, ist die Quote mit 0,28 % sogar noch geringer.


Nur 9 der 233 Corona-Infizierten haben sich nachweislich im Dienst angesteckt
Der VDV hat bei seinen Mitgliedsunternehmen auch abgefragt, wo die infizierten BeschĂ€ftigten sich angesteckt haben. Das Ergebnis: Nur 9 der 233 bestĂ€tigten Corona-Infektionen haben nachweislich wĂ€hrend des Dienstes stattgefunden. 132 Infizierte haben sich außerhalb des Dienstes angesteckt, bei den ĂŒbrigen 92 FĂ€llen ist der Ansteckungsort nicht eindeutig nachzuweisen. „Wenn man sich im ÖPNV an die geltenden Corona-Regeln hĂ€lt und sich umsichtig verhĂ€lt, dann ist das Ansteckungsrisiko sehr gering. FĂŒr unsere FahrgĂ€ste nochmal geringer als fĂŒr die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Denn viele unserer BeschĂ€ftigten halten sich berufsbedingt tĂ€glich mehrere Stunden in Bussen und Bahnen auf, wĂ€hrend die Kundinnen und Kunden eine viel kĂŒrzere Zeit mit uns unterwegs sind. Wir werden selbstverstĂ€ndlich weiterhin alle nötigen Maßnahmen zur Minimierung des Infektionsrisikos konsequent umsetzen, von der Kontrolle der Maskenpflicht ĂŒber Reinigungs- und Hygienemaßnahmen bis zu Information, AufklĂ€rung und Sensibilisierung der FahrgĂ€ste. Damit der ÖPNV auch wĂ€hrend der Pandemie ein sicheres und zuverlĂ€ssiges Verkehrsmittel fĂŒr alle bleibt“, so Wortmann abschließend.

Quelle: https://www.vdv.de/presse.aspx?id=fcc0c57e-8746-438f-b034-2d73d956a5b0&mode=detail

VDV - Verband Deutscher Verkehrsunternehmen

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