Pflicht zum Tragen medizinischer Masken im VBN-Land
 
Pressemitteilung vom 25.01.2021
 
Auf Grundlage des Bund-Länder-Beschlusses vom 19. Januar haben die Bundesländer Bremen und Niedersachsen ihre Corona-Verordnungen aktualisiert.
 
FĂĽr den Ă–PNV im VBN-Land gilt bis vorläufig Sonntag, 14. Februar 
  • ab heute (25. Januar) in Niedersachsen
die Pflicht zum Tragen medizinischer Masken in den Fahrzeugen des öffentlichen Nahverkehrs und an Haltestellen und in Bahnöfen. Als medizinische Masken gelten Masken der Norm FFP2, KN95/N95, OP-Masken oder „gleichwertige Masken“. Kinder und Jugendliche (6 bis 15 Jahre) dürfen weiterhin den herkömmlichen Mund- und Nasenschutz („Alltagsmaske“) tragen.
 
  • ab Montag, 1. Februar, in Bremen und Bremerhaven
die Pflicht zum Tragen medizinischer Masken (gleiche Definition und Ă–rtlichkeit wie in Niedersachsen). Bis dahin wird das Tragen medizinischer Masken empfohlen, ist jedoch noch nicht Pflicht. Im Gegensatz zu Niedersachsen gilt dann diese Pflicht auch fĂĽr Kinder und Jugendliche (6 bis 15 Jahre).
 
Für beide Länder bedeuten die neue Verordnungen, dass das Tragen einer Stoffmaske oder Alternativen wie Schal oder Tuch dann nicht mehr zulässig ist.
 
Weiterhin gilt für beide Länder, dass Kinder bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres (6. Geburtstag) von der Maskenpflicht grundsätzlich ausgenommen sind. Ausgenommen sind auch Personen, für die aufgrund einer körperlichen, geistigen oder psychischen Beeinträchtigung oder einer Vorerkrankung, das Tragen einer medizinischen Maske nicht zumutbar ist und die dies durch ein ärztliches Attest oder eine vergleichbare amtliche Bescheinigung glaubhaft machen können.
 
Die Verkehrsunternehmen im VBN fahren seit Ausbruch der Pandemie nahezu 100 % ihres üblichen Angebots, trotz erheblicher Rückgänge bei der Nachfrage. Viele wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass es keine erhöhte Infektionsgefahr im ÖPNV gibt (https://www.besserweiter.de/wissenschaftsticker-bus-und-bahn.html). Die Verkehrsunternehmen reinigen zudem häufiger ihre Fahrzeuge.
 
Alle Informationen zu den aktuellen Corona-Bestimmungen finden sich im Corona-Ticker auf www.vbn.de oder sind bei der 24h-Serviceauskunft des VBN unter der Rufnummer (0421) 59 60 59 erhältlich.
 
Aktuelle Fassungen der Länder-Verordnungen:
 
 
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Der ÖPNV als wichtiger Faktor - auch während der Coronazeit
 
Es gibt viele gute Gründe, auch während der Zeiten von Corona die öffentlichen Verkehrsmittel aufzusuchen. Nicht nur die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen, sondern auch der ständige Luftaustausch durch Klimaanlagen und das ständige Öffnen der Tür(en) sowie weitere wichtige Faktoren tragen dazu bei, dass der ÖPNV kein Corona-Hotspot ist, wie es viele Menschen befürchten.
 
Inzwischen konnte der öffentliche Personenverkehr schon viele Menschen zurückgewinnen. In der zweiten Phase der Kampagne #BesserWeiter sollen Fahrgäste, die in den letzten Monaten das Fahren im öffentlichen Personenverkehr vermieden oder mit Bedenken und Ängsten genutzt haben, sensibilisiert werden. Dies geschieht in den nächsten Wochen unter dem Motto "Ich bin Wiedereinsteiger!".
 
Alles zur Kamapgne #BesserWeiter sowie viele weitere nĂĽtzliche Informationen zum Thema Corona im Ă–PNV finden Sie hier.

                                                              

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VDV-Umfrage bestätigt geringes Ansteckungsrisiko in Bus und Bahn

Pressemitteilung vom 02.11.2020

Laut einer aktuellen Umfrage des Branchenverbands VDV gibt es unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im ÖPNV nur eine sehr geringe Zahl an Corona-Infektionen. Dem Verband liegen inzwischen Rückmeldungen von 94 Nahverkehrsunternehmen aus ganz Deutschland vor. Bei den dort fast 80.000 Beschäftigten gibt es seit Beginn der Pandemie insgesamt 233 bestätigte Corona-Infektionen. Das entspricht einer Quote von 0,29 %, der bundesweite Wert in der Gesamtbevölkerung liegt mit 0,54 % (Stand: 27.10.) fast doppelt so hoch. „Dieses Ergebnis untermauert sehr eindeutig das, was diverse nationale und internationale wissenschaftliche Untersuchungen und unabhängige Experten bereits festgestellt haben: Der ÖPNV ist kein Corona-Hotspot, die Ansteckungsgefahr im öffentlichen Nahverkehr ist äußerst gering. Es zeigt zudem, dass die im ÖPNV ergriffenen Maßnahmen wie Maskenpflicht, regelmäßiges und umfangreiches Lüften der Fahrzeuge und intensivere Reinigung erfolgreich zur Eindämmung des Coronavirus beitragen“, so VDV-Präsident Ingo Wortmann.

Unter den 94 Unternehmen, die sich bislang an der Umfrage des VDV beteiligt haben, sind sowohl zahlreiche Groß- und Mittelstädte aus Ballungsräumen als auch kleinere Unternehmen aus eher ländlichen Gebieten in ganz Deutschland. Die Ergebnisse sind daher repräsentativ und aussagekräftig für die gesamte Branche. Der Verband hat dabei nicht nur nach der Gesamtzahl der Infektionen in den Unternehmen gefragt, sondern auch aufgeschlüsselt nach den verschiedenen Berufsgruppen. Dabei stehen besonders die Beschäftigten im Fokus, die im Rahmen ihrer Tätigkeit direkten Kundenkontakt haben. Dazu zählen Fahrausweisprüfer*innen, Service- und Sicherheitspersonal mit Kundenkontakt und Fahrpersonal, insbesondere Busfahrer*innen.

Bislang ein Corona-Fall bei Kontrolleuren und Sicherheitspersonal
„In diesen Berufsgruppen vermutet man aufgrund des täglich mehrstĂĽndigen Aufenthalts in den Fahrzeugen und durch den Kontakt mit Fahrgästen natĂĽrlich erhöhte Infektionsrisiken, aber das konnte durch die Umfrage nicht bestätigt werden. Im Gegenteil: Bei den Kontrolleuren und beim Sicherheitspersonal haben wir bislang einen gemeldeten Corona-Fall. Beim Servicepersonal mit Kundenkontakt, also zum Beispiel in den Kundencentern, liegt die Quote der Infizierten bei 1,05 %“, so Wortmann. Beim Fahrpersonal, der mit Abstand größten Berufsgruppe, liegt die Quote insgesamt ĂĽber alle Fahrberufe bei 0,39 %.  Bei den Busfahrer*innen, die im Gegensatz zu StraĂźen- und U-Bahn-Fahrer*innen bzw. ZugfĂĽhrer*innen nicht komplett abgetrennt vom Fahrgastinnenraum sitzen, ist die Quote mit 0,28 % sogar noch geringer.


Nur 9 der 233 Corona-Infizierten haben sich nachweislich im Dienst angesteckt
Der VDV hat bei seinen Mitgliedsunternehmen auch abgefragt, wo die infizierten Beschäftigten sich angesteckt haben. Das Ergebnis: Nur 9 der 233 bestätigten Corona-Infektionen haben nachweislich während des Dienstes stattgefunden. 132 Infizierte haben sich außerhalb des Dienstes angesteckt, bei den übrigen 92 Fällen ist der Ansteckungsort nicht eindeutig nachzuweisen. „Wenn man sich im ÖPNV an die geltenden Corona-Regeln hält und sich umsichtig verhält, dann ist das Ansteckungsrisiko sehr gering. Für unsere Fahrgäste nochmal geringer als für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Denn viele unserer Beschäftigten halten sich berufsbedingt täglich mehrere Stunden in Bussen und Bahnen auf, während die Kundinnen und Kunden eine viel kürzere Zeit mit uns unterwegs sind. Wir werden selbstverständlich weiterhin alle nötigen Maßnahmen zur Minimierung des Infektionsrisikos konsequent umsetzen, von der Kontrolle der Maskenpflicht über Reinigungs- und Hygienemaßnahmen bis zu Information, Aufklärung und Sensibilisierung der Fahrgäste. Damit der ÖPNV auch während der Pandemie ein sicheres und zuverlässiges Verkehrsmittel für alle bleibt“, so Wortmann abschließend.

Quelle: https://www.vdv.de/presse.aspx?id=fcc0c57e-8746-438f-b034-2d73d956a5b0&mode=detail

VDV - Verband Deutscher Verkehrsunternehmen

 

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 Wir sind Stärker

 

„Sicher im ÖPNV: Wir tragen Maske in Bus und Bahn“

Vereinbarung zur Zusammenarbeit zwecks Durchsetzung der Maskentragepflicht im Nahverkehr (Allgemeines Schreiben)

Wir alle möchten die Corona-Pandemie so schnell wie möglich überwinden. Dazu kann nahezu jedermann mit einfachen, aber wirkungsvollen Maßnahmen beitragen: Denn insbesondere die Einhaltung der Hygienemaßnahmen, des Mindestabstands und das Tragen einer Maske sind elementare Bedingung, um die Corona-Pandemie einzudämmen. Das Land Niedersachsen hat deshalb das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung bei der Benutzung von Bus und Bahn sowie an den Haltestellen für alle Fahrgäste vorgeschrieben. Fahrgäste, die sich nicht daranhalten, können von der Beförderung ausgeschlossen werden. Verstöße stellen eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einer Geldbuße geahndet werden kann. Ausnahmen gibt es nur bei gesundheitlichen Gründen sowie für Kinder unter sechs Jahren. Die bisherige Erfahrung zeigt: Fast alle Fahrgäste befolgen die verpflichtende Aufforderung – doch leider noch nicht alle. Aber nur wenn alle eine Maske tragen, wird es gelingen, die Pandemie wirkungsvoll zu stoppen.

Wir – die zuständigen niedersächsischen Ministerien und die Verkehrsunternehmen des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen, schließen zum Schutz der Fahrgäste eine gemeinsame Sicherheitspartnerschaft „Sicher im ÖPNV: Wir tragen Maske in Bus und Bahn“ zur vollständigen Umsetzung der Maskentragepflicht im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in Niedersachsen. Die Fahrgäste sollen sich darauf verlassen können, dass die Nutzung des ÖPNV in Niedersachsen sicher ist und der Gesundheitsschutz von Fahrgästen und Fahrpersonal hohe Priorität genießt. Die Verkehrsunternehmen werden über alle ihnen zur Verfügung stehenden Medien, insbesondere aber auch beim Einstieg in Bus und Bahn, die Fahrgäste auf das Tragen einer Maske hinweisen. Sie werden im Rahmen ihrer Möglichkeiten in den Bussen und Bahnen aktiv mit ihrem Personal auf das Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung hinwirken. Notfalls werden die Verkehrsunternehmen die Fahrt erst fortsetzen, wenn alle Fahrgäste (wieder) eine Maske tragen. Sollte es erforderlich sein, so werden sie die Polizei zur Unterstützung rufen. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten wird die Polizei das Tragen einer Maske durchsetzen, den Fahrgast aus Bus und Bahn entfernen und/oder ordnungsrechtliche Maßnahmen einleiten.

Wir werden gemeinsam alle Anstrengungen unternehmen, unsere gute Zusammenarbeit weiter intensivieren, uns bei unserer Arbeit gegenseitig unterstützen und gezielt z.B. im Rahmen von gemeinsamen Schwerpunktkontrollen, für die Umsetzung der Maskentragepflicht im ÖPNV sorgen. Wir wollen damit unseren aktiven Beitrag zur Eindämmung und zur Überwindung der Pandemie leisten und die uns übertragenen Aufgaben durch eine partnerschaftliche Zusammenarbeit in bestmöglicherweise realisieren. Wir fordern alle Fahrgäste auf, uns bei diesem Ziel aktiv zu unterstützen und mit gutem Beispiel voranzugehen.

AllerBus begrüßt die Vereinbarungen und leitet alles mögliche in die Wege zur Um- und Durchsetzung der neuen Verordnungen. #BesserWeiter

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